Akkreditiv und Dokumenteninkasso
Beim Dokumentenakkreditiv zahlt die Bank gegen konforme Dokumente: Die formale Konformität zählt mehr als die gelieferte Ware. Das Dokumenteninkasso ist günstiger, garantiert aber keine Zahlung — nur für langjährige Partner geeignet.
- Unwiderrufliches, bestätigtes, Sicht- oder Nachsichtakkreditiv
- Erforderliche Dokumente: Konnossement, Rechnung, Zertifikate
- Dokumentenmängel: Vermeidung und Heilung
Garantien, Standby und Versicherungsschutz
Standby Letters of Credit und Bankgarantien deckenden Ausfall ab, nicht die laufende Zahlung. Die Exportkreditversicherung ergänzt den Schutz gegen Länder- und Käuferrisiko.
- Erfüllungs-, Anzahlungs- und Bietungsgarantien
- Standby auf erstes Anfordern nach URDG/ISP98
- Exportkredit- und Politikrisikopolicen
Liquidität: Diskontierung, Factoring und Forfaitierung
Zahlungsziele von 90 oder 180 Tagen müssen keine Liquidität binden: Forderungen lassen sich regresslos abtreten oder akzeptierte Wechsel diskontieren. Bewerten Sie die Kosten als effektiven Jahreszins auf den tatsächlichen Zufluss, Gebühren inklusive.
- Internationales Factoring mit oder ohne Regress
- Forfaitierung mittelfristiger Forderungen und Wechseldiskont
- Lager- und Auftragsfinanzierung
Kernpunkte
- Beim Akkreditiv gewinnt die Dokumentenkonformität, nicht der gute Glaube.
- Garantien deckenden Ausfall ab; sie ersetzen kein Zahlungsinstrument.
- Vergleichen Sie die Kosten der Handelsfinanzierung mit dem vermiedenen Risiko.
Häufige Fragen
- Wann lohnt sich ein bestätigtes Akkreditiv?
- Wenn das Risiko bei der eröffnenden Bank oder im Land des Käufers liegt: Die Bestätigung verlagert die Zahlungspflicht auf eine erstklassige Bank im Land des Verkäufers.
- Was unterscheidet Factoring von Forfaitierung?
- Factoring tritt kurzfristige, oft revolvierende Handelsforderungen ab; Forfaitierung diskontiert einzelne mittelfristige Forderungen regresslos, meist mit Wechseln oder Bankavalen unterlegt.
