DIE BILDUNGSKLUFT HINTER DER POLITISCHEN RECHTEN UND EXTREMEN RECHTEN

Deutschland, USA und Italien: Bildung, funktionale Kompetenzen, wirtschaftliche Unsicherheit und die politische Nachfrage nach einfachen Antworten

Es gibt eine Frage, der sich westliche Demokratien zunehmend stellen müssen:

Warum gelingt es der politischen Rechten — und insbesondere der radikalen und extremen Rechten — überproportional häufig, Wähler mit niedrigerem formalen Bildungsniveau zu mobilisieren?

Thanks for reading! Subscribe for free to receive new posts and support my work.

Der Vergleich zwischen Deutschland, den Vereinigten Staaten und Italien ist besonders aufschlussreich.

Die AfD in Deutschland, Donald Trump in den USA und die italienische Rechte unter Führung von Fratelli d’Italia gehören unterschiedlichen politischen Traditionen an. Sie können nicht einfach gleichgesetzt werden.

Dennoch gibt es eine gemeinsame Entwicklung:

Bildung ist zu einer der wichtigsten politischen Trennlinien geworden.

Das bedeutet nicht, dass rechte Wähler dumm sind.

Es bedeutet nicht, dass ein Universitätsabschluss automatisch Intelligenz garantiert.

Und politische Entscheidungen lassen sich nicht auf den IQ reduzieren.

Die ernstere Frage lautet:

Können ein niedrigeres Bildungsniveau und schwächere funktionale Kompetenzen unter bestimmten Bedingungen die Anfälligkeit für politische Narrative erhöhen, die komplexe wirtschaftliche, gesellschaftliche und geopolitische Probleme auf einfache Erklärungen und klar definierte Feindbilder reduzieren?

Genau diese Frage ist für die Demokratie entscheidend.

DEUTSCHLAND: DIE AFD UND DIE BILDUNGSKLUFT

Deutschland bietet eines der deutlichsten Beispiele.

Die AfD hat sich von einer euroskeptischen Protestpartei zu einer starken Kraft der radikalen Rechten entwickelt. Ihre Unterstützung ist besonders unter Wählern mit niedrigerem Bildungsniveau ausgeprägt.

Untersuchungen zur deutschen Wählerschaft haben Bildung wiederholt als wichtige politische Trennlinie identifiziert.

Dabei geht es nicht nur darum, dass einige AfD-Wähler weniger formale Bildung besitzen.

Entscheidend ist vielmehr, dass die Wahrscheinlichkeit einer AfD-Wahl zwischen verschiedenen Bildungsgruppen deutlich variiert.

Untersuchungen zur Entwicklung der AfD-Wählerschaft zeigen, dass Menschen mit niedriger oder mittlerer Bildung zunehmend wahrscheinlicher AfD wählen als hochgebildete Menschen.

Das ist jedoch keine reine Geschichte über Armut.

Die AfD ist nicht einfach eine Partei der Arbeitslosen oder Armen.

Zu ihrer Wählerschaft gehören Arbeitnehmer, Fachkräfte, Selbstständige und Teile der Mittelschicht.

Deshalb ist die Formel „extreme Rechte = arm und ungebildet“ zu simpel.

Eine bessere Erklärung lautet:

niedrigere Bildung + wirtschaftliche Unsicherheit + wahrgenommener Statusverlust + Misstrauen gegenüber Institutionen + kulturelle Ängste = höhere Wahrscheinlichkeit für radikal-rechtes Wahlverhalten.

Bildung ist dabei nicht deshalb wichtig, weil ein Hochschulabschluss einen Menschen moralisch oder intellektuell überlegen macht.

Bildung steht vielmehr in engem Zusammenhang mit der Fähigkeit, komplexe Informationen zu verarbeiten, alternative Erklärungen miteinander zu vergleichen und institutionelle Zusammenhänge zu verstehen.

Die OECD-Erhebung PIAAC 2023 liefert hierzu einen wichtigen Hintergrund.

In Deutschland erreichten 22 % der Erwachsenen zwischen 16 und 65 Jahren in der Lesekompetenz höchstens Kompetenzstufe 1, gegenüber 26 % im OECD-Durchschnitt. Auch beim adaptiven Problemlösen lagen 22 % auf oder unter Stufe 1. (OECD Education GPS)

14 % erreichten in der Lesekompetenz die Stufen 4 oder 5; 8 % erreichten Stufe 4 im adaptiven Problemlösen. (OECD Education GPS)

Diese Zahlen sagen nicht, wer AfD wählt.

Sie zeigen etwas anderes:

Die Fähigkeit, komplexe Informationen zu verstehen und zu verarbeiten, ist innerhalb einer Gesellschaft nicht gleich verteilt.

Und genau diese Fähigkeit wird für politische Entscheidungen immer wichtiger.

USA: TRUMP UND DER POLITISCHE BRUCH DER BILDUNGSKOALITION

Die Vereinigten Staaten zeigen besonders deutlich, wie Bildung zu einer politischen Identitätslinie geworden ist.

Bei der Präsidentschaftswahl 2024 hatten 67 % der Trump-Wähler keinen vierjährigen College-Abschluss. Bei den Harris-Wählern lag der Anteil ohne College-Abschluss bei 51 %. (Pew Research Center)

Noch deutlicher wird der Unterschied beim Wahlverhalten.

Wähler mit einem vierjährigen Hochschulabschluss oder höher unterstützten Harris mit etwa 16 Prozentpunkten Vorsprung, während Wähler ohne College-Abschluss Trump mit etwa 14 Punkten bevorzugten. (Pew Research Center)

Bei weißen Wählern war die Bildungsdifferenz besonders stark: Weiße Wähler ohne College-Abschluss unterstützten Trump etwa 20 Punkte stärker als weiße Wähler mit vierjährigem Hochschulabschluss. (Pew Research Center)

Das gehört zu den wichtigsten Veränderungen der amerikanischen Politik.

Die Republikanische Partei war traditionell stark mit Unternehmern, Fachleuten, wirtschaftlichen Eliten und gut ausgebildeten Konservativen verbunden.

Trumps politische Koalition hat einen weiteren großen Block hinzugefügt:

die Wähler ohne College-Abschluss.

Aber auch hier ist „ungebildet“ eine irreführende Bezeichnung.

Ein Mensch ohne Hochschulabschluss kann über außergewöhnliche praktische Intelligenz, unternehmerische Fähigkeiten, technische Kenntnisse oder politische Erfahrung verfügen.

Die richtige Unterscheidung lautet daher nicht:

gebildet gegen dumm.

Sondern:

unterschiedliche Formen von Bildung, Wissen, Informationsverarbeitung und sozialer Erfahrung.

Die OECD-Daten zeigen, dass 28 % der Erwachsenen in den USA in der Lesekompetenz auf oder unter Stufe 1 liegen, während 32 % beim adaptiven Problemlösen auf oder unter Stufe 1 liegen. (OECD Education GPS)

In der Alltagsmathematik beziehungsweise Numeracy liegt der Anteil bei ungefähr 34 %. (OECD)

Diese Zahlen sind erheblich.

Aber sie dürfen nicht falsch interpretiert werden.

Sie beschreiben die amerikanische erwachsene Bevölkerung, nicht die Trump-Wählerschaft.

Es gibt keine wissenschaftlich belastbare Grundlage für die Behauptung, 32 % der Trump-Wähler hätten schwache Problemlösungsfähigkeiten.

Das wäre methodisch falsch.

Was wir feststellen können, ist etwas anderes:

Die USA verfügen über eine große Bevölkerungsgruppe mit begrenzten funktionalen Kompetenzen, während Trumps politische Koalition überproportional aus Menschen ohne Hochschulabschluss besteht.

Diese Überschneidung verdient wissenschaftliche Aufmerksamkeit.

ITALIEN: DAS BILDUNGSPROBLEM IST NOCH TIEFER

Italien ist besonders interessant, weil das Land bei mehreren wichtigen Indikatoren der Bildungs- und funktionalen Kompetenz schwächer abschneidet als Deutschland und die USA.

Die CISE-Analyse der italienischen Parlamentswahl 2022 stellte einen signifikanten Zusammenhang zwischen Bildung und Unterstützung für Fratelli d’Italia fest.

Nach CISE waren Wähler mit niedrigerem Bildungsniveau deutlich stärker geneigt, FdI zu wählen, während der Kern der Wählerschaft von Giorgia Meloni gleichzeitig stark in der Mittelschicht verankert war. (cise)

Diese Unterscheidung ist entscheidend.

Die italienische Rechte kann nicht einfach als politischer Ausdruck der Armut beschrieben werden.

Sie ist eher eine Koalition aus:

● niedrigerem Bildungsniveau;

● Teilen der Mittelschicht;

● wirtschaftlicher Unsicherheit;

● kulturellem Konservatismus;

● Misstrauen gegenüber Eliten;

● Nationalismus;

● Sorgen über Migration;

● Frustration gegenüber Institutionen.

Die Daten zu den funktionalen Kompetenzen sind besonders bemerkenswert.

Nach der OECD Survey of Adult Skills 2023 erreichen 35 % der italienischen Erwachsenen zwischen 16 und 65 Jahren höchstens Kompetenzstufe 1 in der Lesekompetenz. (OECD Education GPS)

Auch bei der Numeracy liegt der Anteil bei etwa 35 %. (OECD Education GPS)

Besonders auffällig ist jedoch das adaptive Problemlösen.

45,6 % der italienischen Erwachsenen liegen auf oder unter Kompetenzstufe 1.

Italien liegt beim durchschnittlichen adaptiven Problemlösen auf Rang 28 von 31 Ländern, während die 45,6 % auf niedrigem Niveau zu den höchsten Anteilen unter den teilnehmenden Ländern gehören. (OECD Education GPS)

Das ist ein strukturelles Problem.

Und es ist kein Problem der politischen Rechten.

Es ist ein Problem Italiens.

Es betrifft das gesamte politische System.

WAS BEDEUTET „FUNKTIONALE INTELLIGENZ“?

Hier wird die politische Debatte häufig unsauber.

Es gibt keine wissenschaftlich belastbare Datenbank, die den IQ von AfD-, Trump- oder Meloni-Wählern misst.

Und Intelligenz sollte ohnehin nicht auf IQ reduziert werden.

Ein sinnvollerer Begriff ist funktionale kognitive Kompetenz.

Kann ein Bürger:

● einen langen komplexen Text verstehen?

● ein Diagramm richtig interpretieren?

● Prozentwerte und Prozentpunkte unterscheiden?

● Zinseszins verstehen?

● einen Kausalitätsfehler erkennen?

● manipulierte Statistiken identifizieren?

● konkurrierende Erklärungen vergleichen?

● beurteilen, ob ein politisches Versprechen wirtschaftlich realistisch ist?

● seine Meinung ändern, wenn neue Beweise vorliegen?

● Korrelation und Kausalität unterscheiden?

Diese Fähigkeiten sind für demokratische Teilhabe unmittelbar relevant.

Die OECD definiert Lesekompetenz als die Fähigkeit, schriftliche Texte zu erschließen, zu verstehen, zu bewerten und zu reflektieren, um Ziele zu erreichen, Wissen zu entwickeln und an der Gesellschaft teilzunehmen.

Der letzte Teil ist entscheidend:

an der Gesellschaft teilnehmen.

Funktionale Kompetenz ist deshalb nicht nur ein Bildungsthema.

Sie ist ein demokratisches Thema.

DIE GEFÄHRLICHE VEREINFACHUNG

Die einfachste politische Schlussfolgerung lautet:

„Rechte Wähler sind ungebildet.“

Das ist zugleich die schwächste Schlussfolgerung.

Sie erzeugt Verachtung statt Verständnis.

Die ernstere Hypothese lautet:

Menschen mit schwächeren Bildungs- und funktionalen Kompetenzen können unter bestimmten Bedingungen anfälliger für politische Narrative sein, die komplexe Realität vereinfachen.

Das bedeutet nicht, dass sie automatisch rechts wählen.

Schwache funktionale Kompetenzen gibt es bei Wählern aller politischen Richtungen.

Und Bildung schützt nicht automatisch vor Propaganda.

Auch hochgebildete Menschen können außergewöhnlichen Unsinn glauben.

Die Geschichte bietet zahlreiche Beispiele hochgebildeter Gesellschaften, die Autoritarismus, Nationalismus und Extremismus angenommen haben.

Bildung ist deshalb kein Impfstoff gegen Irrationalität.

Sie kann jedoch die Werkzeuge erweitern, mit denen Menschen komplexe Informationen bewerten.

WARUM POLITISCHE EINFACHHEIT SO WIRKSAM IST

Die moderne Politik belohnt zunehmend Vereinfachung.

Inflation wird zu:

„Die Regierung nimmt dir dein Geld weg.“

Migration wird zu:

„Migranten sind schuld an sinkenden Löhnen.“

Globalisierung wird zu:

„Andere Länder nehmen uns die Arbeitsplätze weg.“

Klimapolitik wird zu:

„Die Eliten wollen dein Leben kontrollieren.“

Europäische Integration wird zu:

„Brüssel kontrolliert alles.“

Ungleichheit wird zu:

„Das Establishment ist korrupt.“

Einige dieser Aussagen können Elemente der Wahrheit enthalten.

Das Problem entsteht, wenn ein mehrdimensionales Problem auf eine einzige Ursache reduziert wird.

Komplexe wirtschaftliche Entwicklungen haben normalerweise zahlreiche Ursachen.

Inflation kann von Geldpolitik, Fiskalpolitik, Energiepreisen, Lieferengpässen, Löhnen, Erwartungen und geopolitischen Schocks beeinflusst werden.

Arbeitslosigkeit kann mit Technologie, Produktivität, Handel, Steuern, Bildung und Demografie zusammenhängen.

Migration betrifft Arbeitsmärkte, Demografie, öffentliche Dienstleistungen, Asylpolitik, Sicherheit und globale Ungleichheit.

Doch politische Kommunikation hat eine entscheidende Erkenntnis gewonnen:

Komplexität lässt sich schwer verkaufen. Einfachheit ist emotional effizient.

DIE WAHRE POLITISCHE TRENNLINIE

Die entstehende Trennlinie könnte tiefer liegen:

Bürger mit hoher Informationskompetenz gegen Bürger mit niedriger Informationskompetenz.

Nicht unbedingt reich gegen arm.

Nicht unbedingt gebildet gegen ungebildet.

Und schon gar nicht intelligent gegen dumm.

Die neue politische Spaltung betrifft zunehmend die Fähigkeit, Komplexität zu verarbeiten.

Daraus entsteht ein gefährliches Paradox.

Demokratien brauchen Bürger, die immer komplexere Systeme verstehen können.

Politische Kommunikation belohnt dagegen zunehmend Botschaften, die Komplexität beseitigen.

Das Ergebnis:

Je komplexer die Realität wird, desto größer kann der politische Gewinn für diejenigen werden, die sie vereinfachen.

DEUTSCHLAND, USA UND ITALIEN: DREI VERSIONEN EINES PROBLEMS

Deutschland verfügt über relativ starke funktionale Kompetenzen, dennoch gelingt es der AfD, Wähler mit niedrigerem Bildungsniveau besonders erfolgreich zu mobilisieren.

Die USA verfügen über ein außerordentlich starkes Hochschulsystem, gleichzeitig ist die Bevölkerung ohne College-Abschluss zu einem zentralen Bestandteil der Trump-Koalition geworden.

Italien weist dagegen bei den funktionalen Kompetenzen das strukturell schwierigste Profil der drei Länder auf.

Die OECD-Daten sind aufschlussreich:

Lesekompetenz auf oder unter Stufe 1

Deutschland: 22 %

USA: 28 %

Italien: 35 %

Adaptives Problemlösen auf oder unter Stufe 1

Deutschland: 22 %

USA: 32 %

Italien: 45,6 %

(OECD Education GPS)

Diese Zahlen sagen nicht, welche Partei diese Menschen wählen.

Aber sie sagen etwas über das kognitive Umfeld aus, in dem demokratische Politik stattfindet.

DAS UNBEQUEME FAZIT

Die einfachste politische Aussage lautet:

„Die extreme Rechte ist die Partei der Ungebildeten.“

Das ist zu simpel.

Die wissenschaftlich besser vertretbare Aussage ist wesentlich unbequemer:

Radikal-rechte Bewegungen haben eine besondere Fähigkeit entwickelt, Bürger mit niedrigerem Bildungsniveau zu mobilisieren — insbesondere dort, wo geringere Bildung mit wirtschaftlicher Unsicherheit, kultureller Angst, wahrgenommenem Statusverlust und Misstrauen gegenüber Institutionen zusammentrifft.

Das macht diese Wähler nicht minderwertig.

Es zeigt vielmehr, dass eine Demokratie versagt, wenn große Teile der Bevölkerung das Gefühl haben, dass komplexe Institutionen nicht mehr ihre Sprache sprechen.

Die Antwort kann nicht Verachtung sein.

Die Antwort muss Bildung sein.

Nicht Bildung lediglich als Hochschulabschluss.

Sondern Bildung als Fähigkeit zu:

lesen, rechnen, hinterfragen, vergleichen, überprüfen, argumentieren und die eigene Meinung ändern.

Denn der wichtigste Schutz vor politischer Manipulation ist keine bestimmte Ideologie.

Es ist kognitive Unabhängigkeit.

Eine Demokratie, deren Bürger politische Aussagen nicht selbstständig bewerten können, wird anfällig für diejenigen, die Komplexität am erfolgreichsten in Angst verwandeln.

Das ist die eigentliche Bildungskluft.

Und sie könnte zu einem der entscheidenden politischen Konflikte des 21. Jahrhunderts werden.

Quellen

OECD, Survey of Adult Skills 2023 / PIAAC; Pew Research Center, Detailed demographic profiles of Trump and Harris voters in 2024; Pew Research Center, Voting patterns in the 2024 election; CISE-LUISS, L’identikit degli elettori italiani 2022; wissenschaftliche Untersuchungen zur Entwicklung der AfD-Wählerschaft.

#Politik #Rechtsextremismus #RadikaleRechte #RechtsPopulismus #PolitischePolarisierung #PolitischePsychologie #PolitischeÖkonomie #Bildung #Bildungsniveau #FunktionaleKompetenzen #Lesekompetenz #Literacy #Numeracy #Problemlösung #AdaptivesProblemlösen #KritischesDenken #KognitiveKompetenz #KognitiveVerwundbarkeit #Demokratie #DemokratischeResilienz #PolitischeKommunikation #Propaganda #Populismus #Nationalismus #WirtschaftlicheUnsicherheit #SozialeUngleichheit #Mittelschicht #Arbeitnehmer #Deutschland #AfD #USA #Trump #Italien #FratelliDItalia #Lega #Europa #EuropäischePolitik #Geopolitik #Wirtschaft #Finanzmärkte #GlobaleMärkte #UnabhängigeAnalyse #PolitischeAnalyse #PolitischeKultur #LiberaleDemokratie #Gesellschaft #Information #Desinformation #PolitischeBildung #Bürgergesellschaft #Institutionen #GlobalPolitics #DemocraticResilience

Thanks for reading! Subscribe for free to receive new posts and support my work.